11.08.2021

Wege zur Pflege: Die Telefonberatung für pflegende Angehörige

„Der größte Pflegedienst Deutschland sind pflegende Angehörige“ – so Franziska Giffey, ehemalige Ministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Umso wichtiger ist es, dass diese große Personengruppe in Deutschland eine Anlaufstelle hat, die umfassend berät und auch ihnen dabei hilft, ihren eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Monika Toepfer vom Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend hat der Deutschen Hirnstiftung rund um das Pflegetelefon ein paar Fragen beantwortet.

An wen richtet sich das Pflegetelefon in ganz besonderer Weise?

Das Pflegetelefon bietet Informationen zu allen Leistungsansprüchen und Unterstützungsmöglichkeiten im Pflegekontext und richtet sich damit an alle Beteiligten (d.h. an Pflegebedürftige, pflegende Angehörige,  Dienstleister im Pflegesektor, Arbeitgeber mit pflegenden Angehörigen, das Umfeld und Beratungsstellen). Daneben bietet es Beratung und Hilfestellung insbesondere für Angehörige, die sich in der Pflegesituation überfordert fühlen – auch mit dem Ziel, Gewalt in der Pflege vorzubeugen.

Was sind die 5 häufigsten Fragen, die Sie erreichen? 

Diese Fragen werden unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am häufigsten gestellt:

Haben auch Sie Fragen wie diese? Nehmen Sie gerne Konktakt zu uns und unseren Beratern auf. Sie finden alle Informationen zu unserem Angebot unter https://www.wege-zur-pflege.de  Das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums erreichen Sie bundesweit von Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 18.00 Uhr und per E-Mail unter info@wege-zur-pflege.de

Warum ist das Pflegetelefon eine so wichtige Anlaufstelle neben den Pflegestützpunkten?

Das Pflegetelefon bietet niedrigschwellige Beratung, um pflegende Angehörige zu unterstützen. Die Gestaltung  der anonymen Telefonberatung trägt entscheidend dazu bei, dass die Betroffenen wieder Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit gewinnen (Selbstwirksamkeit), Perspektiven zur Lösung von Problemen erkennen (Empowerment) oder die Bereitschaft entwickeln, sich vertrauensvoll an eine Beratungsstelle vor Ort zu wenden (Türöffnerfunktion).

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