Fragenkatalog

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Es ist völlig normal, dass man einmal etwas vergisst wie zum Beispiel, was man denn eigentlich im Keller holen wollte oder wo man denn schon wieder seinen Schlüssel hingelegt hat. Erst wenn dies gehäuft im Vergleich zu früher und zunehmend auftritt, dann sollte man seinen Arzt und ggf. eine Gedächtnisambulanz (LINK zu Gedächtnisambulanzen in Deutschland) zur weiteren Abklärung aufsuchen.

Im Rahmen einer Alzheimer-Krankheit kann eine depressive Episode, die durch eine gedrückte Stimmung und/oder eine Störung des Antriebs gekennzeichnet sein kann, auftreten. Eine Depression kann medikamentös und psychotherapeutisch gut behandelt werden. Eine Depression kann bei einer bestehenden Alzheimer-Krankheit zu einer Verschlechterung der Gedächtnisstörungen führen, die sich unter antidepressiver Therapie wieder bessern können. Da eine Depression nicht nur die Lebensqualität, sondern auch das Denk- und Erinnerungsvermögen negativ beeinflussen kann, sollten Sie bei Auftreten mit Ihrem Arzt sprechen und/oder sich in Ihrer Gedächtnissprechstunde (LINK zu Gedächtnisambulanzen in Deutschland) melden.

Demenz ist der Überbegriff für eine Gruppe von altersbedingten Erkrankungen, die mit behindernden Einschränkungen von geistigen Fähigkeiten einhergehen, die über den normalen Alterungsprozess hinausgehen und Alltagsprozesse beeinträchtigen. Es gibt etwa 50 verschiedene Formen von Demenz, die häufigste davon ist die Alzheimer-Krankheit. Schätzungen zufolge ist die Alzheimer-Krankheit mit einem Anteil von circa 60 bis 65 Prozent die häufigste Demenz-Form.

Bei etwa zehn Prozent aller Menschen mit ALS ist von genetischen Veränderungen auszugehen, die eine ALS verursachen oder zumindest das Risiko für die Entstehung einer ALS erhöhen. Die häufigsten Mutationen, die eine ALS verursachen können, befinden sich im SOD1-Gen oder im C9orf72-Gen. Genetische Medikamente gegen Mutationen im SOD1- und C9orf72-Gen befinden sich in Entwicklung und zielen auf eine Verlangsamung der ALS ab. Die genetische Therapie ist zunächst auf diejenigen ALS-Patienten begrenzt, die Mutationen in ALS-Genen aufweisen. Eine andere Strategie der Medikamentenentwicklung zielt nicht auf genetische Veränderungen, sondern auf den fortlaufenden Krankheitsprozess. In diesem Ansatz soll der Schädigungsprozess motorischer Nervenzellen abgeschwächt oder die Auswirkungen des Nervenzelluntergangs an der Muskulatur reduziert werden. Gentherapien und neue Medikamente zur Verlangsamung der ALS befinden sich bereits in klinischen Studien, deren Ergebnisse in wenigen Jahren zu erwarten sind.

Die Frage nach dem „Warum“ beschäftigt fast alle Menschen mit ALS. In dieser Frage liegt die Sorge, dass möglicherweise ein Ereignis in der eigenen Biografie als Krankheitsursache zugrunde liegt, das einem bisher nicht bewusst war. Die Vermutung ist jedoch medizinisch nicht begründet: Für die ALS liegen auch keine Ursachenfaktoren vor, die an einen Lebensstil oder andere biografische Ereignisse gebunden sind. Ernährungsgewohnheiten, Gifte, Zahnfüllungen, Implantate oder Infektionen sind keine Ursachenfaktoren der ALS. Im gegenwärtigen Stand der medizinischen Forschung ist davon auszugehen, dass die ALS „zufällig“ entsteht. Hinter diesem „Zufall“ sind bisher unverstandene molekulare Fehler zu vermuten, die zu einer schädlichen Ereignisabfolge auf zellulärer Ebene führen und die Degeneration der motorischen Nervenzellen einleiten. Bei einem geringeren Teil der ALS-Patienten sind bereits heute genetische Faktoren (Mutationen in „ALS-Genen“) bekannt, die von vorangehenden Generationen übertragen wurden.

Die ALS ist eine „innere“ Erkrankung des motorischen Nervensystems und kann durch den Patienten selbst nicht verlangsamt werden. Dennoch hat der Patient verschiedene Möglichkeiten, günstig auf den ALS-Verlauf einzuwirken. Dazu gehören die kontinuierliche und korrekte Einnahme der notwendigen Medikamente, die aktive Mitarbeit bei Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie und die Nutzung von Mobilitäts- und Kommunikationshilfen. Offenheit, Akzeptanz und Nutzung von bestehenden Möglichkeiten der Ernährungs- und Beatmungsversorgung können ebenfalls den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Es ist völlig normal, dass man einmal etwas vergisst wie zum Beispiel, was man eigentlich im Keller holen wollte oder wo man schon wieder seinen Schlüssel hingelegt hat. Erst wenn dies im Vergleich zu früher gehäuft und zunehmend auftritt, dann sollte man seinen Arzt und ggf. eine Gedächtnisambulanz (LINK zu Gedächtnisambulanzen in Deutschland) zur weiteren Abklärung aufsuchen.

Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, ist leicht erhöht, wenn Eltern oder Geschwister erkrankt sind. Darüber hinaus gibt es sehr seltene familiäre Demenzerkrankungen. Diese sind aber in der Regel bekannt, da die Patienten dann bereits relativ früh (40.–50. Lebensjahr) an einer Demenz leiden. Sollte tatsächlich eine Demenz so früh auftreten, kann genetisch getestet werden.

Das hängt vom Stadium der Erkrankung ab. Bestehen nur erste Symptome einer subjektiven kognitiven Beeinträchtigung, ändert sich prinzipiell zunächst nichts, Ähnliches gilt auch für die milde kognitive Beeinträchtigung. Es ist besonders wichtig, sich nicht zurückzuziehen, sondern weiter Freunde zu treffen, zu reisen, zu diskutieren und am Leben teilzuhaben. Mit weiterem Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses und anderen kognitiven Problemen bei einer Demenz kommt es zu Einschränkungen im alltäglichen Leben, so z. B. der Befähigung, Entscheidungen zu treffen, möglicherweise auch ein Fahrzeug zu lenken. Diese Einschränkungen sind individuell sehr unterschiedlich und müssen mit dem Arzt besprochen werden. Für individuelle Fragen können Sie sich an unsere Online-Sprechstunde (link einfügen) wenden.

Treten Gedächtnisstörungen und depressive Symptome gemeinsam auf, ist es häufig nicht einfach, zwischen der eigentlichen Krankheit und Begleitsymptomen zu unterscheiden. Einerseits können Gedächtnisstörungen und andere kognitive Symptome Folgen einer Depression sein, andererseits kann die Realisierung von Gedächtnisstörungen auch zum Rückzug des Patienten und zu depressiven Symptomen führen. Daher ist bei dieser Konstellation eine genaue Abklärung notwendig. Bleiben beide Möglichkeiten offen, sollten die depressiven Symptome gezielt medikamentös und ggf. auch nicht medikamentös behandelt und die kognitiven Symptome dann erneut überprüft werden. Liegt eine Depression zugrunde, sind diese gebessert oder sogar vollständig reversibel.

Die Abklärung eines Nervenkompressionssyndroms sollte durch einen Neurologen erfolgen, der auch den Schweregrad der Schädigung bestimmen kann und entsprechende Therapieverfahren vorschlägt. Er kann bei der Auswahl des Operateurs behilflich sein, wenn eine Operation erforderlich wird.

Allgemein gilt, dass jeder Nerv durch Druck geschädigt werden kann, wenn der Druck ausreichend stark ist und lange genug anhält. Man sollte also Zwangshaltungen oder repetitive Arbeiten vermeiden, bei denen es zu solchen Druckschäden kommen kann.

Grundsätzlich müssen sich die neurologischen Ausfälle nach einer Operation nicht vollständig erholen. Sollte es aber zu einer sekundären Verschlechterung kommen, so ist eine erneute Abklärung unumgänglich, da es zu einer Komplikation oder einem Rezidiv gekommen sein kann.

Spätestens in dieser Situation sollten Sie sich in einem Epilepsie-Zentrum vorstellen. Hier gibt es besondere Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Diesbezüglich berät Sie die Hirnstiftung gern. Im Zentrum kann dann geklärt werden, welches Epilepsie-Syndrom genau vorliegt und welche individuell angepassten Therapiemöglichkeiten bestehen. Oft wird auch bei Patienten, die bislang ein unauffälliges MRT hatten, noch eine behandelbare epilepsieauslösende Läsion oder Erkrankung festgestellt.

Das hängt davon ab, ob ein Anfall provoziert war und ob nur ein Anfall aufgetreten ist oder mehrere. Das Wiederholungsrisiko steigt, wenn EEG oder MRT pathologisch sind. Bei einem Wiederholungsrisiko von mehr als 60 % kann die Diagnose einer Epilepsie gestellt und schon unmittelbar nach dem ersten Anfall eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden.

In der Regel ist nach einem ersten Anfall bereits die Fahreignung (insbesondere für Fahrzeuge der Gruppe 2) nicht mehr gegeben. Auch andere Tätigkeiten, bei denen das Auftreten eines Anfalls gefährlich wäre, müssen gemieden werden. Es ergeben sich also Folgen für die Ausübung der Arbeit, die Berufswahl und die Lebensführung und -planung. In der Regel muss längerfristig eine Medikation eingenommen werden.

Die heute zur Verfügung stehenden Therapiemethoden haben alle das Ziel, eine normale Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und körperliche und psychische Beeinträchtigungen einzuschränken. Die große Mehrheit der Patienten mit Gehirntumoren sind körperlich und geistig nach Abschluss der Akuttherapie vollkommen leistungsfähig und können unter bestimmten Voraussetzungen ein ganz normales Leben in Beruf, Familie und sozialem Umfeld führen. Mit der Tumorerkrankung einhergehende Symptome können allerdings Einschränkungen verursachen. Dies sind insbesondere epileptische Anfälle. Hat man aufgrund einer Gehirntumorerkrankung einen symptomatischen epileptischen Anfall erlitten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um z. B. ein Auto im öffentlichen Straßenverkehr führen zu dürfen. Die heutigen Hirntumortherapien zielen darauf ab, die Lebensqualität der betroffenen Patienten zu erhalten.

Viele Gehirntumore sind heute heilbar, jedoch nicht alle. Ihre Ärzte werden offen mit Ihnen darüber sprechen, wenn Hirntumore zwar gut behandelbar, bei erhaltener Lebensqualität über viele Jahre kontrollierbar, letztlich jedoch nicht heilbar sind. Auch zur Frage, wie in der Lebensphase am Ende der Tumorerkrankung kompetente Hilfe erfahren werden kann, wird heute in Neuroonkologischen Zentren offen, ehrlich und kompetent beraten.

Der von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) auf den Weg gebrachte „Nationale Krebsplan“ hat die Einrichtung großer Therapiezentren für Patienten mit Tumorerkrankungen ermöglicht, in denen die Kompetenz aller beteiligten Fachrichtungen gebündelt wird. Heute werden bereits mehr als 60 % der Patienten mit Gehirntumoren innerhalb Neuroonkologischer Zentren (NOZ) behandelt. Ein Auftrag dieser Zentren ist es, eine offene Information und Beratung von Betroffenen und Angehörigen durchzuführen und auch dazu zu ermuntern, eine „zweite Meinung“, also die Einschätzung eines anderen Zentrums, einzuholen, wenn dies gewünscht wird. Gerne unterstützt Sie hierbei auch die Deutsche Hirnstiftung mit ihren Experten. Eine Zweitmeinung soll Patienten die Sicherheit geben, in ihrer schwierigen Situation angemessen und kompetent beraten und behandelt zu werden.

Schon bei Einnahme von Schmerz- und Migräne-Mitteln an 10 und mehr Tagen über einen Zeitraum von 3 und mehr Monaten wird es kritisch. Setzen Sie Schmerzmittel nicht prophylaktisch ein. Fragen Sie nach vorbeugenden Maßnahmen, wenn die Zahl der Migräne-Tage/Monat, an denen Sie zu Schmerzmitteln greifen, erkennbar zunimmt.

Die erste Anlaufstelle wird oft der Hausarzt sein. Bleibt die Einordnung der Kopfschmerzen unklar oder hilft die Therapie nicht, sollte ein Neurologe konsultiert werden, damit eine sorgfältige Diagnosestellung und Planung der Therapie erfolgen können.

Nebenwirkungen können auftreten, sie sind jedoch nicht die Regel – und Nebenwirkungen sind oft nur vorübergehend. Substanzen zur Prophylaxe wurden für die tägliche Einnahme entwickelt und entsprechend geprüft – Schmerzmittel und Migräne-Mittel dagegen nicht. Jede Prophylaxe soll die Lebensqualität Betroffener verbessern und vor der Entwicklung eines Medikamentenübergebrauchs schützen. Daher müssen die Wirksamkeit und die Verträglichkeit nach ca. 8 Wochen Einnahmedauer überprüft werden. Wirkt eine Prophylaxe nicht oder wird sie nicht vertragen, muss gewechselt werden.

Steht die Kopfschmerzdiagnose fest und handelt es sich um eine primäre Kopfschmerzerkrankung wie eine Migräne oder ein Kopfschmerz vom Spannungstyp, können Sie sehr viel selbst gegen Kopfschmerzen tun. Dazu zählt das Vermeiden von auslösenden Faktoren (z. B. Schlafmangel), das regelmäßige Durchführen von Entspannungsverfahren und Sport, eine gesunde Lebensweise, Eigenmassage bei Muskelverspannungen, die Anwendung von Wärme oder Pfefferminzöl. Was bei Ihnen speziell hilft, müssen Sie individuell herausfinden. Dabei unterstützen Sie die Spezialisten der Deutschen Hirnstiftung gerne. Durch das Führen eines Kopfschmerzkalenders behalten Sie und Ihr Arzt den Überblick über Kopfschmerzsymptome, mögliche Auslöser und hilfreiche Therapien.

Es werden viele Behandlungsoptionen angeboten. Oft ist die Wirkung nicht durch Studien gesichert. Will man auf Medikamente verzichten, kommen Verfahren wie Biofeedback in Betracht, aber auch Akupunktur kann versucht werden. Die klassische Homöopathie ist nicht wirksam.

In den meisten Fällen lässt sich ambulant bei den primären Kopfschmerzen durch eine sorgfältig ausgewählte Therapie eine gute Symptomkontrolle erreichen. Wenn dies nicht gelingt oder spezielle Untersuchungsverfahren angewandt werden müssen, kann auch die stationäre Aufnahme in eine neurologische Klinik sinnvoll sein. An vielen Orten gibt es auch bei sehr hartnäckigen Kopfschmerzen die Möglichkeit zur tagesklinischen oder stationären multimodalen Schmerztherapie. Gerne hilft Ihnen die Hirnstiftung bei der Suche nach geeigneten Spezialisten. Dabei arbeiten wir eng mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) zusammen.

Bislang existieren sehr wenige Medikamente für einzelne Formen von Myopathien, die den Verlauf der Erkrankung verlangsamen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, körperliche Bewegung und kontinuierliches Training haben nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf den Erkrankungsverlauf und die Prognose.

Es gibt viele erbliche Myopathien, diese treten häufig bei jüngeren Patienten auf und weitere Familienmitglieder sind betroffen. Diese Patienten sollten in Rücksprache mit ihrem Neurologen genetisch getestet werden und sich in einer Spezialsprechstunde für Neuromuskuläre Erkrankungen vorstellen. Oft liegt jedoch auch eine erworbene Myopathie vor, die nicht auf einer Erblichkeit beruht.

Prinzipiell ändert sich zunächst nichts. Je nach Symptomatik und Form Ihrer Myopathie erfahren Sie nach Beginn der medikamentösen und nicht medikamentösen Behandlung vielleicht zunächst eine Verbesserung und eine Linderung Ihrer Beschwerden. Die Kommunikation über die Erkrankung mit der Familie und dem Partner/der Partnerin sollte gesucht werden. Sportliche Betätigung, Reisen, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und der Arbeit werden, je nach individueller Symptomatik, sogar ausdrücklich empfohlen.

Die Behandlung von Nerven- und Rückenschmerzen erfolgt nach den Richtlinien der Fachgesellschaften. Das Prinzip der medikamentösen Therapie ist „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Bei Nervenschmerzen kann von den speziellen Symptomen auf die zugrunde liegenden Ursachen geschlossen und so eine spezifische medikamentöse Therapie initiiert werden. Die Therapie kann bei Bedarf im Verlauf intensiviert werden.

Akute Schmerzen haben eine biologische, lebenserhaltende Warnfunktion, welche chronische Schmerzen nicht innehaben. Die Schmerzchronifizierung wird durch eine Reihe verschiedener Faktoren begünstigt wie beispielsweise vorangegangene Schmerzerfahrung, gleichzeitig bestehende psychiatrische Erkrankungen wie Depression und Angst oder psychosoziale Faktoren wie Unzufriedenheit am Arbeitsplatz und familiäre Probleme.

Ziel der Schmerztherapie ist, dass Patienten möglichst uneingeschränkt ihr Leben gestalten können und auch weiterhin arbeitsfähig bleiben. Eine aktive Mitarbeit und die Übernahme von Eigenverantwortung durch den Patienten sind hier unerlässlich.

Bislang existieren keine Medikamente, die den Verlauf der Erkrankung verlangsamen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, körperliche Bewegung und geistige Aktivität haben nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf den Erkrankungsverlauf.

Es gibt erbliche Formen der Parkinson-Erkrankung, diese treten jedoch häufig bei jüngeren Patienten auf und weitere Familienmitglieder sind betroffen. Diese Patienten sollten in Rücksprache mit ihrem Neurologen auch genetisch getestet werden oder sich in einer Spezialsprechstunde für Bewegungsstörungen vorstellen. In den meisten Fällen liegt jedoch eine Parkinson-Erkrankung vor, die nicht auf einer Vererblichkeit beruht.

Prinzipiell ändert sich zunächst nichts. Je nach Symptomatik erfahren Sie nach Beginn der medikamentösen Behandlung vielleicht zunächst eine Verbesserung und eine Linderung Ihrer Beschwerden. Die Kommunikation über die Erkrankung mit der Familie und dem Partner/der Partnerin sollte gesucht werden. Sportliche Betätigung, Reisen, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und der Arbeit werden, je nach individueller Symptomatik, sogar ausdrücklich empfohlen. Für individuelle Fragen können Sie sich an unsere Online-Sprechstunde (link einfügen) wenden.

Polyneuropathie ist eine Erkrankung des „peripheren Nervensystems“ mit sensiblen und motorischen Reiz- und Ausfallerscheinungen.

Reizerscheinungen und Muskelkrämpfe sowie neuropathische Schmerzen lassen sich mit verschiedenen Medikamenten aus der Gruppe der Antikonvulsiva oder Antidepressiva dämpfen. Das Symptom der Muskelschwäche kann durch regelmäßige Krankengymnastik und ein Gangtraining gelindert werden. Zur Verbesserung der Alltagsaktivitäten wird in Abhängigkeit vom Schweregrad die Versorgung mit Hilfsmitteln empfohlen (z. B. Gehstock, Gehrollator, Rollstuhl, Orthesen, orthopädisches Schuhwerk).

Reizerscheinungen und Muskelkrämpfe sowie neuropathische Schmerzen lassen sich mit verschiedenen Medikamenten aus der Gruppe der Antikonvulsiva oder Antidepressiva dämpfen. Das Symptom der Muskelschwäche kann durch regelmäßige Krankengymnastik und ein Gangtraining gelindert werden. Zur Verbesserung der Alltagsaktivitäten wird in Abhängigkeit vom Schweregrad die Versorgung mit Hilfsmitteln empfohlen (z. B. Gehstock, Gehrollator, Rollstuhl, Orthesen, orthopädisches Schuhwerk).

Bei der Subarachnoidalblutung aus einem Aneurysma sind extrem schlimme Kopfschmerzen das Hauptsymptom. Auch Gefäßverkrampfungen (Vasokonstriktionssyndrom) führen zu Kopfschmerzen und können Schlaganfälle auslösen. Wenn es zu einem Einriss der Wand von Halsgefäßen kommt (Dissektion), treten halbseitige Kopfschmerzen auf. Bei der Dissektion und dem Vasokonstriktionssyndrom gehen die Kopfschmerzen dem eigentlichen Schlaganfall voraus.

Grundsätzlich können auch Gefühlsstörungen erstes Symptom eines Schlaganfalls sein, vor allem, wenn sie eine Gesichts- oder Körperhälfte betreffen. Bei Ihren Beschwerden sollte aber auch an ein Karpaltunnelsyndrom gedacht werden. Eine neurologische Untersuchung ist erforderlich.

Die sogenannten neuen oralen Antikoagulanzien (NOACs), zu denen dieses Präparat zählt, wirken genauso gut wie Marcumar und haben den Vorteil, dass sie in einer fixen täglichen Dosis genommen werden können und keine regelmäßigen Blutkontrollen erforderlich sind. Während das Risiko von Hirnblutungen bei NOACs geringer als bei Marcumar ist, kommen Blutungen an anderer Stelle häufiger vor.

Hier hat Ihr Arzt Unrecht, denn es handelt sich sehr wahrscheinlich um einen gutartigen Lagerungsschwindel. Dieser verschwindet oft, wenn man sich tagsüber viel bewegt. Nach längerer Bettruhe kann er dann am nächsten Morgen wieder auftreten.

Die meisten Schwindelerkrankungen haben ihre Ursache nicht in der HWS, können aber zu Verspannungen und Schmerzen im Nacken führen. Ob HWS-Erkrankungen überhaupt Schwindel verursachen können, ist unter Experten umstritten und nicht belegt.

In der Tat führen Bewegungsreize (vestibuläre Reize) vorübergehend zu vermehrtem Schwindel. Es ist aber notwendig, das Gleichgewichtssystem durch ständige Bewegungsreize neu zu kalibrieren, um auch bei aktiver oder passiver Bewegung wieder eine stabile Raumwahrnehmung ohne Schwindelgefühl zu erreichen.