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Es ist völlig normal, dass man einmal etwas vergisst wie zum Beispiel, was man denn eigentlich im Keller holen wollte oder wo man denn schon wieder seinen Schlüssel hingelegt hat. Erst wenn dies gehäuft im Vergleich zu früher und zunehmend auftritt, dann sollte man seinen Arzt und ggf. eine Gedächtnisambulanz (LINK zu Gedächtnisambulanzen in Deutschland) zur weiteren Abklärung aufsuchen.

Im Rahmen einer Alzheimer-Krankheit kann eine depressive Episode, die durch eine gedrückte Stimmung und/oder eine Störung des Antriebs gekennzeichnet sein kann, auftreten. Eine Depression kann medikamentös und psychotherapeutisch gut behandelt werden. Eine Depression kann bei einer bestehenden Alzheimer-Krankheit zu einer Verschlechterung der Gedächtnisstörungen führen, die sich unter antidepressiver Therapie wieder bessern können. Da eine Depression nicht nur die Lebensqualität, sondern auch das Denk- und Erinnerungsvermögen negativ beeinflussen kann, sollten Sie bei Auftreten mit Ihrem Arzt sprechen und/oder sich in Ihrer Gedächtnissprechstunde (LINK zu Gedächtnisambulanzen in Deutschland) melden.

Demenz ist der Überbegriff für eine Gruppe von altersbedingten Erkrankungen, die mit behindernden Einschränkungen von geistigen Fähigkeiten einhergehen, die über den normalen Alterungsprozess hinausgehen und Alltagsprozesse beeinträchtigen. Es gibt etwa 50 verschiedene Formen von Demenz, die häufigste davon ist die Alzheimer-Krankheit. Schätzungen zufolge ist die Alzheimer-Krankheit mit einem Anteil von circa 60 bis 65 Prozent die häufigste Demenz-Form.

Bei etwa zehn Prozent aller Menschen mit ALS ist von genetischen Veränderungen auszugehen, die eine ALS verursachen oder zumindest das Risiko für die Entstehung einer ALS erhöhen. Die häufigsten Mutationen, die eine ALS verursachen können, befinden sich im SOD1-Gen oder im C9orf72-Gen. Genetische Medikamente gegen Mutationen im SOD1- und C9orf72-Gen befinden sich in Entwicklung und zielen auf eine Verlangsamung der ALS ab. Die genetische Therapie ist zunächst auf diejenigen ALS-Patienten begrenzt, die Mutationen in ALS-Genen aufweisen. Eine andere Strategie der Medikamentenentwicklung zielt nicht auf genetische Veränderungen, sondern auf den fortlaufenden Krankheitsprozess. In diesem Ansatz soll der Schädigungsprozess motorischer Nervenzellen abgeschwächt oder die Auswirkungen des Nervenzelluntergangs an der Muskulatur reduziert werden. Gentherapien und neue Medikamente zur Verlangsamung der ALS befinden sich bereits in klinischen Studien, deren Ergebnisse in wenigen Jahren zu erwarten sind.

Die Frage nach dem „Warum“ beschäftigt fast alle Menschen mit ALS. In dieser Frage liegt die Sorge, dass möglicherweise ein Ereignis in der eigenen Biografie als Krankheitsursache zugrunde liegt, das einem bisher nicht bewusst war. Die Vermutung ist jedoch medizinisch nicht begründet: Für die ALS liegen auch keine Ursachenfaktoren vor, die an einen Lebensstil oder andere biografische Ereignisse gebunden sind. Ernährungsgewohnheiten, Gifte, Zahnfüllungen, Implantate oder Infektionen sind keine Ursachenfaktoren der ALS. Im gegenwärtigen Stand der medizinischen Forschung ist davon auszugehen, dass die ALS „zufällig“ entsteht. Hinter diesem „Zufall“ sind bisher unverstandene molekulare Fehler zu vermuten, die zu einer schädlichen Ereignisabfolge auf zellulärer Ebene führen und die Degeneration der motorischen Nervenzellen einleiten. Bei einem geringeren Teil der ALS-Patienten sind bereits heute genetische Faktoren (Mutationen in „ALS-Genen“) bekannt, die von vorangehenden Generationen übertragen wurden.

Die ALS ist eine „innere“ Erkrankung des motorischen Nervensystems und kann durch den Patienten selbst nicht verlangsamt werden. Dennoch hat der Patient verschiedene Möglichkeiten, günstig auf den ALS-Verlauf einzuwirken. Dazu gehören die kontinuierliche und korrekte Einnahme der notwendigen Medikamente, die aktive Mitarbeit bei Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie und die Nutzung von Mobilitäts- und Kommunikationshilfen. Offenheit, Akzeptanz und Nutzung von bestehenden Möglichkeiten der Ernährungs- und Beatmungsversorgung können ebenfalls den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Es ist völlig normal, dass man einmal etwas vergisst wie zum Beispiel, was man eigentlich im Keller holen wollte oder wo man schon wieder seinen Schlüssel hingelegt hat. Erst wenn dies im Vergleich zu früher gehäuft und zunehmend auftritt, dann sollte man seinen Arzt und gegebenenfalls eine Gedächtnisambulanz zur weiteren Abklärung aufsuchen. Eine Liste mit Gedächtnisambulanzen bzw. Gedächtnissprechstunden finden Sie hier: https://dggpp.de/gedaechtnissprechstunden.htm

Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, ist leicht erhöht, wenn Eltern oder Geschwister erkrankt sind. Darüber hinaus gibt es sehr seltene familiäre Demenzerkrankungen. Diese sind aber in der Regel bekannt, da die Patienten dann bereits relativ früh (40.–50. Lebensjahr) an einer Demenz leiden. Sollte tatsächlich eine Demenz so früh auftreten, kann genetisch getestet werden.

Das hängt vom Stadium der Erkrankung ab. Bestehen nur erste Symptome einer subjektiven kognitiven Beeinträchtigung, ändert sich prinzipiell zunächst nichts, Ähnliches gilt auch für die milde kognitive Beeinträchtigung. Es ist besonders wichtig, sich nicht zurückzuziehen, sondern weiter Freunde zu treffen, zu reisen, zu diskutieren und am Leben teilzuhaben. Mit weiterem Nachlassen des Kurzzeitgedächtnisses und anderen kognitiven Problemen bei einer Demenz kommt es zu Einschränkungen im alltäglichen Leben, so z. B. der Befähigung, Entscheidungen zu treffen, möglicherweise auch ein Fahrzeug zu lenken. Diese Einschränkungen sind individuell sehr unterschiedlich und müssen mit dem Arzt besprochen werden. Für individuelle Fragen können Sie sich an unsere Online-Sprechstunde (link einfügen) wenden.

Treten Gedächtnisstörungen und depressive Symptome gemeinsam auf, ist es häufig nicht einfach, zwischen der eigentlichen Krankheit und Begleitsymptomen zu unterscheiden. Einerseits können Gedächtnisstörungen und andere kognitive Symptome Folgen einer Depression sein, andererseits kann die Realisierung von Gedächtnisstörungen auch zum Rückzug des Patienten und zu depressiven Symptomen führen. Daher ist bei dieser Konstellation eine genaue Abklärung notwendig. Bleiben beide Möglichkeiten offen, sollten die depressiven Symptome gezielt medikamentös und ggf. auch nicht medikamentös behandelt und die kognitiven Symptome dann erneut überprüft werden. Liegt eine Depression zugrunde, sind diese gebessert oder sogar vollständig reversibel.

Es gibt erbliche Formen der Dystonie, diese treten jedoch meist bei Kindern und Jugendlichen auf und weitere Familienmitglieder sind betroffen. Diese Patienten sollten in Rücksprache mit ihrem Neurologen auch genetisch getestet werden oder sich in einer Spezialsprechstunde für Bewegungsstörungen vorstellen. Die Dystonien des Erwachsenenalters sind jedoch in den meisten Fällen nicht erblich.

Die Botulinumtoxin-Therapie kann man über viele Jahre fortsetzen. Es kann sein, dass im Verlauf die Dosis erhöht werden und das Spritzschema verändert werden muss. Selten kann es zur Entwicklung von Antikörpern gegen Botulinumtoxin kommen. Dann ist diese Therapie nicht mehr wirksam. In einem solchen Fall sollte über alternative Behandlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel eine tiefe Hirnstimulation nachgedacht werden. Grundsätzlich bleibt bei den fokalen Dystonien die Erkrankung aber begrenzt und breitet sich nicht aus. Wenn Patienten unter starken Schmerzen oder einer Depression leiden, muss dies gezielt behandelt werden.

Bei der Erwachsenenform einer fokalen Dystonie ändert sich zunächst nichts. Je nach Symptomatik führt die Botulinumtoxin-Behandlung zu einer Verbesserung und Linderung Ihrer Beschwerden. Ein Problem kann eine geringere berufliche Belastbarkeit bei Schmerzen durch die Muskelverkrampfung oder eine Depression sein. Bei den symptomatischen, sekundären Dystonien hängt der Verlauf von der Grunderkrankung ab. Die generalisierten Dystonien im Kindes- und Jugendalter können zu einer erheblichen Einschränkung im täglichen Leben führen. Die Kommunikation über die Erkrankung mit der Familie und dem Partner/der Partnerin sollte gesucht werden. Sportliche Betätigung, Reisen, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und der Arbeit werden, je nach individueller Symptomatik, ausdrücklich empfohlen.

Die Abklärung eines Nervenkompressionssyndroms sollte durch einen Neurologen erfolgen, der auch den Schweregrad der Schädigung bestimmen kann und entsprechende Therapieverfahren vorschlägt. Er kann bei der Auswahl des Operateurs behilflich sein, wenn eine Operation erforderlich wird.

Allgemein gilt, dass jeder Nerv durch Druck geschädigt werden kann, wenn der Druck ausreichend stark ist und lange genug anhält. Man sollte also Zwangshaltungen oder repetitive Arbeiten vermeiden, bei denen es zu solchen Druckschäden kommen kann.

Grundsätzlich müssen sich die neurologischen Ausfälle nach einer Operation nicht vollständig erholen. Sollte es aber zu einer sekundären Verschlechterung kommen, so ist eine erneute Abklärung unumgänglich, da es zu einer Komplikation oder einem Rezidiv gekommen sein kann.

Spätestens in dieser Situation sollten Sie sich in einem Epilepsie-Zentrum vorstellen. Hier gibt es besondere Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie. Diesbezüglich berät Sie die Hirnstiftung gern. Im Zentrum kann dann geklärt werden, welches Epilepsie-Syndrom genau vorliegt und welche individuell angepassten Therapiemöglichkeiten bestehen. Oft wird auch bei Patienten, die bislang ein unauffälliges MRT hatten, noch eine behandelbare epilepsieauslösende Läsion oder Erkrankung festgestellt.

Das hängt davon ab, ob ein Anfall provoziert war und ob nur ein Anfall aufgetreten ist oder mehrere. Das Wiederholungsrisiko steigt, wenn EEG oder MRT pathologisch sind. Bei einem Wiederholungsrisiko von mehr als 60 % kann die Diagnose einer Epilepsie gestellt und schon unmittelbar nach dem ersten Anfall eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden.

In der Regel ist nach einem ersten Anfall bereits die Fahreignung (insbesondere für Fahrzeuge der Gruppe 2) nicht mehr gegeben. Auch andere Tätigkeiten, bei denen das Auftreten eines Anfalls gefährlich wäre, müssen gemieden werden. Es ergeben sich also Folgen für die Ausübung der Arbeit, die Berufswahl und die Lebensführung und -planung. In der Regel muss längerfristig eine Medikation eingenommen werden.

Das typische Zittern beider Hände, welches beim Vorhalten der Arme oder bei zielgerichteten Bewegungen auftritt ohne sonstige Beschwerden wie Steifigkeit der Muskulatur oder allgemeine Verlangsamung spricht für die Diagnose eines essenziellen Tremors. In den meisten Fällen kann die Diagnose allein anhand der Anamnese und der klinischen Untersuchung gestellt werden. Manchmal ist eine weiterführende Diagnostik mittels Kernspintomographie oder nuklearmedizinischen Untersuchungsverfahren notwendig.

Mit der medikamentösen Therapie lässt sich die Amplitude des Händezitterns etwa auf die Hälfte reduzieren. Für Patienten, bei denen dies nicht ausreicht, stehen mit der tiefen Hirnstimulation und dem MRT-gesteuerten fokussierten Ultraschall zwei unterschiedliche invasive Therapieverfahren zur Verfügung.

Bei über der Hälfte aller Patienten mit essenziellem Tremor besteht eine positive Familienanamnese mit einem autosomal dominanten Erbgang. Kinder von betroffenen Patienten haben ein etwa 50%iges Risiko, selbst zu erkranken. Trotz intensiver wissenschaftlicher Bemühungen wurde bislang jedoch der dem essenziellen Tremor zugrunde liegende Gendefekt noch nicht gefunden, sodass eine genetische Diagnostik nicht routinemäßig erforderlich ist.

Nein, eine spezifische Wirksamkeit pharmakologischer Substanzen ist bislang nicht belegt. Allerdings kommen Medikamente immer dann zum Einsatz, wenn eine Begleiterkrankung (z. B. Schlafstörungen oder Schmerzen) Einfluss auf die funktionellen neurologischen Symptome nimmt.

Ja, diese Kombination ist sogar relativ häufig. Zum Beispiel können Patienten mit Epilepsie zusätzlich dissoziative (psychogene) Anfälle entwickeln und bei Parkinson-Patienten können gelegentlich funktionelle Bewegungsstörungen auftreten. Dem chronischen funktionellen Schwindel geht meisten eine Erkrankung des Gleichgewichtorgans oder -nervs voraus.

Der individuelle Verlauf kann sehr unterschiedlich sein. Während bei manchen eine spontane Besserung bereits nach wenigen Tagen auftritt, kann die Krankheit bei einer Vielzahl der Betroffenen auch chronisch über Jahre andauern. Daher ist es besonders wichtig eine individuell angepasste Therapie zu finden.

Eine Hirnblutung führt zu einer meist irreparablen Schädigung des Gehirngewebes. Über mehrere Wochen bis Monate können verloren gegangene Funktionen jedoch im Rahmen einer gezielten Neurorehabilitation zumindest teilweise wiederhergestellt werden.

Die Hirnblutung ist eine Form des Schlaganfalls, bei der es infolge eines Gefäß-wandeinrisses zur Blutung in das Gehirngewebe kommt.

Ein erhöhter Blutdruck muss gesenkt und das Austreten von weiterem Blut durch eine Veränderung der Blutgerinnung verhindert werden. Sollte sehr viel Blut ausgetreten sein oder eine Gefäßfehlbildung vorliegen, können Kathetereingriffe oder eine Operation erforderlich werden. Besonders wichtig ist die Vorbeugung erneuter Hirnblutungen durch die Behandlung und Beseitigung von Risikofaktoren. Hierzu zählen neben einem Bluthochdruck der Konsum von Nikotin und Alkohol, ein erhöhter Blutfettspiegel, eine Blutzuckerkrank-heit, Bewegungsmangel und Übergewicht.

Die heute zur Verfügung stehenden Therapiemethoden haben alle das Ziel, eine normale Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und körperliche und psychische Beeinträchtigungen einzuschränken. Die große Mehrheit der Patienten mit Gehirntumoren sind körperlich und geistig nach Abschluss der Akuttherapie vollkommen leistungsfähig und können unter bestimmten Voraussetzungen ein ganz normales Leben in Beruf, Familie und sozialem Umfeld führen. Mit der Tumorerkrankung einhergehende Symptome können allerdings Einschränkungen verursachen. Dies sind insbesondere epileptische Anfälle. Hat man aufgrund einer Gehirntumorerkrankung einen symptomatischen epileptischen Anfall erlitten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um z. B. ein Auto im öffentlichen Straßenverkehr führen zu dürfen. Die heutigen Hirntumortherapien zielen darauf ab, die Lebensqualität der betroffenen Patienten zu erhalten.

Viele Gehirntumore sind heute heilbar, jedoch nicht alle. Ihre Ärzte werden offen mit Ihnen darüber sprechen, wenn Hirntumore zwar gut behandelbar, bei erhaltener Lebensqualität über viele Jahre kontrollierbar, letztlich jedoch nicht heilbar sind. Auch zur Frage, wie in der Lebensphase am Ende der Tumorerkrankung kompetente Hilfe erfahren werden kann, wird heute in Neuroonkologischen Zentren offen, ehrlich und kompetent beraten.

Der von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) auf den Weg gebrachte „Nationale Krebsplan“ hat die Einrichtung großer Therapiezentren für Patienten mit Tumorerkrankungen ermöglicht, in denen die Kompetenz aller beteiligten Fachrichtungen gebündelt wird. Heute werden bereits mehr als 60 % der Patienten mit Gehirntumoren innerhalb Neuroonkologischer Zentren (NOZ) behandelt. Ein Auftrag dieser Zentren ist es, eine offene Information und Beratung von Betroffenen und Angehörigen durchzuführen und auch dazu zu ermuntern, eine „zweite Meinung“, also die Einschätzung eines anderen Zentrums, einzuholen, wenn dies gewünscht wird. Gerne unterstützt Sie hierbei auch die Deutsche Hirnstiftung mit ihren Experten. Eine Zweitmeinung soll Patienten die Sicherheit geben, in ihrer schwierigen Situation angemessen und kompetent beraten und behandelt zu werden.

Schon bei Einnahme von Schmerz- und Migräne-Mitteln an 10 und mehr Tagen über einen Zeitraum von 3 und mehr Monaten wird es kritisch. Setzen Sie Schmerzmittel nicht prophylaktisch ein. Fragen Sie nach vorbeugenden Maßnahmen, wenn die Zahl der Migräne-Tage/Monat, an denen Sie zu Schmerzmitteln greifen, erkennbar zunimmt.

Die erste Anlaufstelle wird oft der Hausarzt sein. Bleibt die Einordnung der Kopfschmerzen unklar oder hilft die Therapie nicht, sollte ein Neurologe konsultiert werden, damit eine sorgfältige Diagnosestellung und Planung der Therapie erfolgen können.

Nebenwirkungen können auftreten, sie sind jedoch nicht die Regel – und Nebenwirkungen sind oft nur vorübergehend. Substanzen zur Prophylaxe wurden für die tägliche Einnahme entwickelt und entsprechend geprüft – Schmerzmittel und Migräne-Mittel dagegen nicht. Jede Prophylaxe soll die Lebensqualität Betroffener verbessern und vor der Entwicklung eines Medikamentenübergebrauchs schützen. Daher müssen die Wirksamkeit und die Verträglichkeit nach ca. 8 Wochen Einnahmedauer überprüft werden. Wirkt eine Prophylaxe nicht oder wird sie nicht vertragen, muss gewechselt werden.

Steht die Kopfschmerzdiagnose fest und handelt es sich um eine primäre Kopfschmerzerkrankung wie eine Migräne oder ein Kopfschmerz vom Spannungstyp, können Sie sehr viel selbst gegen Kopfschmerzen tun. Dazu zählt das Vermeiden von auslösenden Faktoren (z. B. Schlafmangel), das regelmäßige Durchführen von Entspannungsverfahren und Sport, eine gesunde Lebensweise, Eigenmassage bei Muskelverspannungen, die Anwendung von Wärme oder Pfefferminzöl. Was bei Ihnen speziell hilft, müssen Sie individuell herausfinden. Dabei unterstützen Sie die Spezialisten der Deutschen Hirnstiftung gerne. Durch das Führen eines Kopfschmerzkalenders behalten Sie und Ihr Arzt den Überblick über Kopfschmerzsymptome, mögliche Auslöser und hilfreiche Therapien.

Es werden viele Behandlungsoptionen angeboten. Oft ist die Wirkung nicht durch Studien gesichert. Will man auf Medikamente verzichten, kommen Verfahren wie Biofeedback in Betracht, aber auch Akupunktur kann versucht werden. Die klassische Homöopathie ist nicht wirksam.

In den meisten Fällen lässt sich ambulant bei den primären Kopfschmerzen durch eine sorgfältig ausgewählte Therapie eine gute Symptomkontrolle erreichen. Wenn dies nicht gelingt oder spezielle Untersuchungsverfahren angewandt werden müssen, kann auch die stationäre Aufnahme in eine neurologische Klinik sinnvoll sein. An vielen Orten gibt es auch bei sehr hartnäckigen Kopfschmerzen die Möglichkeit zur tagesklinischen oder stationären multimodalen Schmerztherapie. Gerne hilft Ihnen die Hirnstiftung bei der Suche nach geeigneten Spezialisten. Dabei arbeiten wir eng mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) zusammen.

Bislang existieren sehr wenige Medikamente für einzelne Formen von Myopathien, die den Verlauf der Erkrankung verlangsamen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, körperliche Bewegung und kontinuierliches Training haben nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf den Erkrankungsverlauf und die Prognose.

Es gibt viele erbliche Myopathien, diese treten häufig bei jüngeren Patienten auf und weitere Familienmitglieder sind betroffen. Diese Patienten sollten in Rücksprache mit ihrem Neurologen genetisch getestet werden und sich in einer Spezialsprechstunde für Neuromuskuläre Erkrankungen vorstellen. Oft liegt jedoch auch eine erworbene Myopathie vor, die nicht auf einer Erblichkeit beruht.

Prinzipiell ändert sich zunächst nichts. Je nach Symptomatik und Form Ihrer Myopathie erfahren Sie nach Beginn der medikamentösen und nicht medikamentösen Behandlung vielleicht zunächst eine Verbesserung und eine Linderung Ihrer Beschwerden. Die Kommunikation über die Erkrankung mit der Familie und dem Partner/der Partnerin sollte gesucht werden. Sportliche Betätigung, Reisen, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und der Arbeit werden, je nach individueller Symptomatik, sogar ausdrücklich empfohlen.

Nach derzeitigem Wissensstand ist eine Vererbung der Narkolepsie eher selten und tritt wahrscheinlich nur bei 1–2 % der Betroffenen auf.

Grundsätzlich gibt es keine Einschränkungen, schwanger zu werden, eine natürliche Geburt zu haben oder auch zu stillen. Es ist allerdings sehr wichtig, dies mit der/dem behandelnden SchlafmedizinerIn oder NeurologIn zu besprechen, da die für die Behandlung der Narkolepsie eingesetzten Medikamente oft frühzeitig abgesetzt werden sollten.

Meist benötigen PatientInnen mit einer Narkolepsie keine Sonderbehandlungen für eine Narkose. Der behandelnde Arzt sollte aber unbedingt wissen, dass eine Narkolepsie vorliegt.

Die Behandlung von Nerven- und Rückenschmerzen erfolgt nach den Richtlinien der Fachgesellschaften. Das Prinzip der medikamentösen Therapie ist „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Bei Nervenschmerzen kann von den speziellen Symptomen auf die zugrunde liegenden Ursachen geschlossen und so eine spezifische medikamentöse Therapie initiiert werden. Die Therapie kann bei Bedarf im Verlauf intensiviert werden.

Akute Schmerzen haben eine biologische, lebenserhaltende Warnfunktion, welche chronische Schmerzen nicht innehaben. Die Schmerzchronifizierung wird durch eine Reihe verschiedener Faktoren begünstigt wie beispielsweise vorangegangene Schmerzerfahrung, gleichzeitig bestehende psychiatrische Erkrankungen wie Depression und Angst oder psychosoziale Faktoren wie Unzufriedenheit am Arbeitsplatz und familiäre Probleme.

Ziel der Schmerztherapie ist, dass Patienten möglichst uneingeschränkt ihr Leben gestalten können und auch weiterhin arbeitsfähig bleiben. Eine aktive Mitarbeit und die Übernahme von Eigenverantwortung durch den Patienten sind hier unerlässlich.

Mit den Möglichkeiten der modernen Intensivmedizin kann die Atmung eines Menschen von einer Maschine, einem Beatmungsgerät, künstlich durchgeführt werden, auch wenn der Mensch nicht mehr selbst atmen kann. Außerdem können mit Medikamenten einige Funktionen des Herzens, z. B. der Herzschlag oder die Blutdrucksteuerung und auch die Nierenfunktion, für einige Zeit unterstützt werden, obwohl das Hirn schon abgestorben ist.

Wenn aufgrund eines fortgeschrittenen Lebensalters, Vorerkrankungen des Gehirns oder bereits durchgemachter deliranter Episoden ein hohes Risiko besteht, sollten organisatorische Maß nahmen, die die Orientierung in der fremden Krankenhausumgebung erleichtern, konsequent ergriffen werden. Entscheidend sind die persönliche Zuwendung und das Gespräch. Wenn eine Operation mit Narkose ansteht, müssen die Patienten besonders sorgfältig vorbereitet werden.

Die Maßnahmen der Multikomponentenintervention sind erwiesenermaßen besonders wirksam, wenn sie rund um die Uhr erfolgen. Das bedeutet einen extremen Personalaufwand, da eine 1 : 1-Betreuung optimal ist. Dem stehen die Verfügbarkeit von geschultem Personal und die Geldmittel des Gesundheitssystems gegenüber. Daher ist eine Mitbetreuung durch Angehörige von erheblichem Nutzen. Der Klang vertrauter Stimmen hilft dem Delirpatienten, sich in der Welt wieder einzuordnen und die Furcht vor dem Fremden zu mildern. Dazu bedarf es keiner besonderen Kenntnisse oder Fertigkeiten, sondern vor allem geduldigen Zuredens. In diesem Sinne ist es auch wünschenswert, bei Risikopatienten mit Delir-Gefährdung die Besuchszeiten im Krankenhaus zu verlängern.

Entscheidend ist der mutmaßliche Wille des Verstorbenen. Wie hat oder hätte er sich zu Lebzeiten dazu geäußert, ob er nach dem Tod Organe spenden möchte oder nicht? Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten, wenn er einen Organspendeausweis hat. Wenn nicht, beraten Ärzte und Pflegende mit den Angehörigen, wie wohl der Verstorbene über diese Frage gedacht hätte. Der Meinung der Angehörigen wird in jedem Fall gefolgt.

Im häuslichen Bereich ist nächtliches unbegründetes Herumirren oft das erste Symptom eines Delirs. Oder ein Danebenreden bei Unterhaltungen. Die oben ausführlich beschriebenen Symptome, die zur Diagnose eines Delirs führen, vor allem die Unruhezustände und das unkooperative Verhalten, setzen so akut ein, dass regelmäßig eine Krankenhausaufnahme erforderlich ist. Der Patient braucht eine kontinuierliche und enge Betreuung, damit er sich nicht selbst schädigt. Im Krankenhaus wird nicht nur das Delir behandelt, sondern vor allem auch der Auslöser des Delirs gesucht und kuriert.

Die Neurosarkoidose ist eine Autoimmunerkrankung, deren Entstehung komplex und wahrscheinlich durch ein Zusammenspiel zwischen auslösenden Umweltfaktoren und einem genetisch empfänglichen Immunsystem entsteht. Es sind einige Gene des Immunsystems bekannt, die mit der Prognose der Erkrankung in Verbindung stehen, was jedoch im klinischen Alltag noch keine Bedeutung erlangt hat. Nahe Verwandte haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls an einer Neurosarkoidose zu erkranken (z. B. eineiige Zwillinge: 80-fach erhöht, absolut gesehen jedoch immer noch ein niedriges Risiko). Die Neurosarkoidose ist deshalb keine klassische erbliche Erkrankung, sondern eine Autoimmunerkrankung mit einer genetischen Komponente.

Dies ist eine Einzelfallentscheidung, die Sie mit Ihren behandelnden Ärzten in einem spezialisierten Zentrum treffen sollten. Vor allem bei leichten Verläufen, dem Vorliegen sehr typischer Befunde oder dem gesicherten Vorliegen einer Sarkoidose-Beteiligung in anderen Organen kann häufig auf eine Hirnbiopsie verzichtet werden. Besonders bei schwereren Verläufen, untypischen Manifestationen oder Therapieresistenz kann jedoch eine bioptische Sicherung entscheidend sein.

Steroid-Präparate sind in der Regel hochwirksam, um eine Neurosarkoidose zu unterdrücken bzw. zum Ausheilen zu führen. Besonders bei dauerhafter Einnahme über einer gewissen Schwellendosis können jedoch zahlreiche Nebenwirkungen auftreten, wie z. B. Osteoporose, Infektanfälligkeit oder Blutzuckeranstieg. Aus diesem Grund werden Ihre behandelnden Ärzte in diesen Fällen zu einer alternativen Dauertherapie raten, die mit einem langfristig besseren Nutzen-Risiko-Verhältnis verbunden ist.

Grundsätzlich tritt Sprechen während des Schlafes häufig auf und muss nicht bedeuten, dass Sie eine REM-Schlafverhaltensstörung haben. Tritt es im Zusammenhang mit Ausagieren von Träumen auf, sollte der Sache aber auf den Grund gegangen werden.

Erwachsene Schlafwandler berichten manchmal, dass sie während des Schlafwandelns träumen, dies ist allerdings eher selten.

Es ist sinnvoll, sich untersuchen zu lassen, um festzustellen, welche Form einer Parasomnie vorliegt. So können auch mögliche andere Ursachen für nächtliche Verhaltensauffälligkeiten ausgeschlossen werden.

Bislang existieren keine Medikamente, die den Verlauf der Erkrankung verlangsamen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, körperliche Bewegung und geistige Aktivität haben nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf den Erkrankungsverlauf.

Es gibt erbliche Formen der Parkinson-Erkrankung, diese treten jedoch häufig bei jüngeren Patienten auf und weitere Familienmitglieder sind betroffen. Diese Patienten sollten in Rücksprache mit ihrem Neurologen auch genetisch getestet werden oder sich in einer Spezialsprechstunde für Bewegungsstörungen vorstellen. In den meisten Fällen liegt jedoch eine Parkinson-Erkrankung vor, die nicht auf einer Vererblichkeit beruht.

Prinzipiell ändert sich zunächst nichts. Je nach Symptomatik erfahren Sie nach Beginn der medikamentösen Behandlung vielleicht zunächst eine Verbesserung und eine Linderung Ihrer Beschwerden. Die Kommunikation über die Erkrankung mit der Familie und dem Partner/der Partnerin sollte gesucht werden. Sportliche Betätigung, Reisen, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und der Arbeit werden, je nach individueller Symptomatik, sogar ausdrücklich empfohlen. Für individuelle Fragen können Sie sich an unsere Online-Sprechstunde (link einfügen) wenden.

Polyneuropathie ist eine Erkrankung des „peripheren Nervensystems“ mit sensiblen und motorischen Reiz- und Ausfallerscheinungen.

Reizerscheinungen und Muskelkrämpfe sowie neuropathische Schmerzen lassen sich mit verschiedenen Medikamenten aus der Gruppe der Antikonvulsiva oder Antidepressiva dämpfen. Das Symptom der Muskelschwäche kann durch regelmäßige Krankengymnastik und ein Gangtraining gelindert werden. Zur Verbesserung der Alltagsaktivitäten wird in Abhängigkeit vom Schweregrad die Versorgung mit Hilfsmitteln empfohlen (z. B. Gehstock, Gehrollator, Rollstuhl, Orthesen, orthopädisches Schuhwerk).

Reizerscheinungen und Muskelkrämpfe sowie neuropathische Schmerzen lassen sich mit verschiedenen Medikamenten aus der Gruppe der Antikonvulsiva oder Antidepressiva dämpfen. Das Symptom der Muskelschwäche kann durch regelmäßige Krankengymnastik und ein Gangtraining gelindert werden. Zur Verbesserung der Alltagsaktivitäten wird in Abhängigkeit vom Schweregrad die Versorgung mit Hilfsmitteln empfohlen (z. B. Gehstock, Gehrollator, Rollstuhl, Orthesen, orthopädisches Schuhwerk).

Ein Schlafapnoe-Syndrom führt bei einem Großteil der Betroffenen zu einer exzessiven Tagesschläfrigkeit, wodurch eine Gefährdung im Straßenverkehr und bei anderen täglichen Verrichtungen bestehen kann. Da ein Schlafapnoe-Syndrom auch ein wichtiger Risikofaktor für die Ausbildung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen oder internistischen Komplikationen wie die Verschlechterung eines Diabetes mellitus ist, muss eine Therapie zwingend erfolgen.

Die nächtliche Atemtherapie ist mittlerweile so einfach, dass sie die Patienten selbst anwenden können. Die Patienten sollten kurz vor dem Einschlafen die Maske aufsetzen und das Gerät einschalten. Die Anwendung eines CPAP-Geräts wird mit dem Patienten in der Klinik und durch ambulante Besuche trainiert. Für Reisen sind die Geräte mit Akkus versorgt und auch bei Flugreisen ist beim Personal bekannt, dass es sich hier um ein medizinisches Therapiegerät handelt.

Eine wichtige Maßnahme ist die Reduktion von Übergewicht. Je höher das Übergewicht ist, desto mehr Druck muss zur CPAP-Therapie angewandt werden. Höherer Druck bei der CPAP-Therapie macht die Anwendung für den Patienten unangenehm. Weiterhin werden eine gesunde Lebensweise mit mediterraner Ernährung und die konsequente Behandlung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Nikotinabusus und Übergewicht empfohlen. Alkoholkonsum sollte vermieden werden. Die in der Literatur beschriebenen Therapien zur Stärkung der Muskulatur des Nasen-Rachen-Raums, z. B. durch Spielen eines Didgeridoos (Instrument der australischen Ureinwohner), sind im Alltag nicht umsetzbar.

Bei der Subarachnoidalblutung aus einem Aneurysma sind extrem schlimme Kopfschmerzen das Hauptsymptom. Auch Gefäßverkrampfungen (Vasokonstriktionssyndrom) führen zu Kopfschmerzen und können Schlaganfälle auslösen. Wenn es zu einem Einriss der Wand von Halsgefäßen kommt (Dissektion), treten halbseitige Kopfschmerzen auf. Bei der Dissektion und dem Vasokonstriktionssyndrom gehen die Kopfschmerzen dem eigentlichen Schlaganfall voraus.

Grundsätzlich können auch Gefühlsstörungen erstes Symptom eines Schlaganfalls sein, vor allem, wenn sie eine Gesichts- oder Körperhälfte betreffen. Bei Ihren Beschwerden sollte aber auch an ein Karpaltunnelsyndrom gedacht werden. Eine neurologische Untersuchung ist erforderlich.

Die sogenannten neuen oralen Antikoagulanzien (NOACs), zu denen dieses Präparat zählt, wirken genauso gut wie Marcumar und haben den Vorteil, dass sie in einer fixen täglichen Dosis genommen werden können und keine regelmäßigen Blutkontrollen erforderlich sind. Während das Risiko von Hirnblutungen bei NOACs geringer als bei Marcumar ist, kommen Blutungen an anderer Stelle häufiger vor.

Hier hat Ihr Arzt Unrecht, denn es handelt sich sehr wahrscheinlich um einen gutartigen Lagerungsschwindel. Dieser verschwindet oft, wenn man sich tagsüber viel bewegt. Nach längerer Bettruhe kann er dann am nächsten Morgen wieder auftreten.

Die meisten Schwindelerkrankungen haben ihre Ursache nicht in der HWS, können aber zu Verspannungen und Schmerzen im Nacken führen. Ob HWS-Erkrankungen überhaupt Schwindel verursachen können, ist unter Experten umstritten und nicht belegt.

In der Tat führen Bewegungsreize (vestibuläre Reize) vorübergehend zu vermehrtem Schwindel. Es ist aber notwendig, das Gleichgewichtssystem durch ständige Bewegungsreize neu zu kalibrieren, um auch bei aktiver oder passiver Bewegung wieder eine stabile Raumwahrnehmung ohne Schwindelgefühl zu erreichen.

Kopfschmerzen sind ein sehr häufiges Beschwerdebild und können sowohl im Rahmen von weniger dringlichen Erkrankungen als auch als Zeichen von ernsten oder gar lebensbedrohlichen Krankheiten auftreten. Es ist sehr wichtig, neuartige Kopfschmerzen und vor allem solche, die von neurologischen Ausfallserscheinungen oder Störungen begleitet werden, ernst zu nehmen. Dabei stellen Sehstörungen, Störungen der Wachheit oder der Kommunikation oder sogar epileptische Anfälle sehr ernst zu nehmende Konstellationen dar, die eine sofortige Abklärung erfordern. Insbesondere gilt dies für Menschen mit ernsthaften Vorerkrankungen oder schwangere Frauen.