Migräne tritt bei Frauen deutlich öfter auf als bei Männern. Welchen Einfluss haben weibliche Hormone auf die Krankheit – und wie verändert sich dieser Einfluss im Laufe des Lebens? Unser Video unten beleuchtet das Thema aus neurologischer, geschlechterspezifischer und klinisch-praktischer Perspektive für Betroffene als auch Fachinteressierte.

Frauen sind von neurologischen Erkrankungen grundsätzlich häufig anders betroffen als Männer – sowohl in Bezug auf Symptome, Verlauf als auch Therapieansprechen. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in den hormonellen Einflüssen, die das Nervensystem über verschiedene Lebensphasen hinweg prägen.

Beispiel Migräne

Bei der Migräne von Frauen spielen hormonelle Schwankungen eine zentrale Rolle – etwa während des Menstruationszyklus, bei Kinderwunsch, in Schwangerschaft und Stillzeit. Aber auch in der Perimenopause und Menopause, einer Lebensphase, in der viele Frauen eine Veränderung oder sogar Verschlechterung ihrer Migräne erleben. Gleichzeitig eröffnen sich hier auch neue therapeutische Chancen, wenn Zusammenhänge früh erkannt werden.

Hinweis: Zum Thema Migräne gibt es ergänzend einen kostenfreien Ratgeber zum kostenfreien Download auf unserer Seite Patienten-Leitlinien.

Fachleute im Video:

  • Prof. Dr. Sarah Hoffmann, Oberärztin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Gender und Neurologie: Herausforderungen und Chancen
  • Dr. Astrid Gendolla, Fachärztin für Neurologie, Spezielle Schmerztherapie und Psychotherapie: Welchen Einfluss haben Hormone auf meine Migräne (Kinderwunsch, Schwangerschaft, Stillzeit)?

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