Wenn ein Angehöriger plötzlich schwer erkrankt und auf der Intensivstation oder im Krankenhaus behandelt werden muss, stehen Familien oft vor einer völlig neuen Situation. Neben der Sorge um den erkrankten Menschen stellen sich viele praktische Fragen: Wie geht es nach der Akutbehandlung weiter? Was kommt in der Rehabilitation auf uns zu? Was muss jetzt organisiert werden und welche Unterstützung gibt es?
In dieser Veranstaltung möchten wir Angehörigen Orientierung für die erste Zeit geben und einen Überblick über die wichtigsten Schritte nach einer schweren neurologischen Erkrankung vermitteln.
Gemeinsam mit der Berliner Schlaganfall-Allianz sprechen unter anderem darüber,
- was in der Akutphase und auf der Intensivstation passiert und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt,
- wie die Rehabilitation abläuft und welche verschiedenen Reha-Phasen es gibt,
- was bei den ersten Schritten in der Frührehabilitation wichtig ist und was Angehörige organisieren können,
- welche Möglichkeiten es gibt, wenn man mit der Reha oder Versorgung unzufrieden ist,
- welche Therapien nach der Entlassung infrage kommen und wie diese organisiert werden,
- was Angehörige rund um das Thema Pflege wissen sollten – vom Pflegegrad über Pflegeleistungen bis hin zu Unterstützungsangeboten im Alltag,
- und wo Angehörige psychosoziale Unterstützung finden können.
Die Veranstaltung soll Angehörigen helfen, die neue Situation besser einzuordnen, wichtige nächste Schritte zu erkennen und sich im Versorgungssystem zurechtzufinden.
Die Veranstaltung dauert ca. ein Stunde.
Programmablauf
Begrüßung durch die Deutsche Hirnstiftung
Sophie Döberl, Sozialarbeiterin im Servicepunkt Schlaganfall der Berliner Schlaganfall-Allianz e. V.: In der Akutphase: Erste Schritte für Angehörige
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