Beratung und selbsthilfe

Wie wir Erkrankten helfen

Über 5.000 Menschen mit neurologischen Erkrankungen oder Angehörige hat unser ärztliches Team bisher bei drängenden Fragen zu Diagnosen, Behandlung und Nachsorge beraten – sowohl online als auch telefonisch.

Bei rund 60 Veranstaltungen haben wir hunderte Betroffene über den neusten Stand der Forschung bei Erkrankungen von Alzheimer bis Schwindel informiert. Mitschnitte davon gibt es bei uns unter Filmen zu Erkrankungen.

Fast 30 Gruppen haben wir mit jeweils 500 Euro für gemeinsame Aktivitäten unterstützt, die von den Krankenkassen nicht gefördert werden, aber trotzdem wichtig sind – von speziellen Sportkursen bis zu Freizeiterlebnissen, die die Gruppe stärken.

Forschungspreis und Fördertöpfe

Wie wir Forschende fördern

Mit je 5.000 Euro haben wir fünf ausgewählte Wissenschaftsprojekte gefördert. 2025 erhielt PD Dr. Ali Maisam Afzali unseren Forschungspreis. Seine Arbeit könnte einen Weg hin zu einer erfolgreichen Therapie der progressiven Multiplen Sklerose weisen

Dass dieser Ansatz einer Anschubfinanzierung erfolgreich ist, hat 2025 unser Forschungspreis 2021 gezeigt. Er hatte den Start einer StudieÖffnet in neuem Tab zu Long Covid mitfinanziert, wodurch weitere Fördermittel eingeworben werden konnten. Die fertige Arbeit legt dar: Langfristig sind bei der Krankheit deutliche Besserungen der Beschwerden zu erwarten. Das ist eine wichtige Erkenntnis für Betroffene.

Mit unseren vier speziellen Fördertöpfen kann man gezielt Forschung zu einzelnen Themen der Neurologie unterstützen. Die Töpfe von neurodegenerativen bis zu entzündlichen Erkrankungen füllen sich laufend mit Spenden und werden jeweils bei 5.000 Euro ausgeschüttet.

Mit acht Stipendien von je 200 Euro haben wir seit 2024 neurowissenschaftlichem Nachwuchs bei der Teilnahme an Kongressen geholfen. Das ist wichtig, um die eigene Forschung vorzustellen und sich mit anderen Forschenden zu vernetzen.

Aufklärung und Prävention

Wie wir öffentlich Bewusstsein schaffen

In den Sozialen Medien und einer Vielzahl von Berichten in Zeitungen, TV und Radio klären wir laufend in Deutschland, Österreich und der Schweiz über neurologische Krankheiten und die Behandlungsmöglichkeiten der modernen Neurologie auf. 

Über 3,4 Millionen Mal wurde unsere Webseite bisher von Erkrankten, Angehörigen und Interessierten aufgerufen. Hier gibt es allen voran Informationen zu über 60 neurologischen Erkrankungen, zu Forschungserfolgen sowie Ratgeber zu Prävention, Früherkennung, Nachsorge und Recht.

Unsere bislang sieben Leitlinien zu neurologischen Erkrankungen und Themen erklären umfassend, aber verständlich, was eine Diagnose bedeutet und wie man die jeweilige Krankheit behandeln kann. Das hilft Erkrankten und Angehörigen möglichst selbstbestimmt medizinische Entscheidungen zu treffen.

Bei rund 30 Erkrankungen ergänzen animierte Videos, Kurzfilme mit Fachleuten und Vortragsmitschnitte unsere schriftlichen Online-Informationen. Hinzu kommen regelmäßig neue Ausgaben unseres Podcasts „Nervensache“.

Unser jährliches Magazin und 13 Infoblätter zu neurologischen Krankheiten werden von neurologischen Praxen und Kliniken umfangreich bei uns bestellt und an Erkrankte und Angehörige weitergegeben – als Unterstützung beim Arztgespräch oder zum Lesen nach dem Praxisbesuch.

Spenden und Mitgliedsbeiträge

Wie man uns finanziell unterstützt

Bis heute wurden wir mit 586.000 Euro Spenden bedacht. Die Bandbreite reicht von Benefiz-Veranstaltungen bis zu gezielten Einzelspenden für unsere Forschungs- und Selbsthilfeförderung oder die Beratung von Erkrankten.

Wir haben zurzeit rund 500 Mitglieder – von neurologische Kliniken, Praxen und Patienten-Organisationen bis zu Erkrankten und Angehörigen. Kliniken und Praxen profitieren besonders von einer Mitgliedschaft. Diese entlasten wir zeitlich beim Beantworten von Fragen Betroffener und beim Beheben von Unsicherheiten.