Der Münchner Diego Emiliano Ruiz Navarro hat im Oktober in Japan Forschungsergebnisse zu neuroinflammatorischen Erkrankungen präsentiert – mit finanzieller Hilfe der Hirnstiftung.
Im vorgestellten Projekt wird untersucht, wie man bestimmte Immunzellen (regulatorische T-Zellen) bei sogenannten neuroinflammatorischen Erkrankungen gezielt beeinflussen kann. Das sind Krankheiten, bei denen das Nervensystem durch Entzündungen geschädigt wird, zum Beispiel Multiple Sklerose.
Beitrag zur zukünftigen Versorgung
„Langfristig kann diese Art von Grundlagenforschung dazu beitragen, neue therapeutische Ansätze zu entwickeln, die gezielt und nebenwirkungsarm das Fortschreiten dieser Erkrankungen bremsen“, sagt Navarro. Damit leiste sie potenziell einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Versorgung und Lebensqualität von Patientinnen und Patienten.
Der Forscher ist seit 2024 an TU München in der Arbeitsgruppe „Experimentelle Neuroimmunologie“ aktiv und promoviert zurzeit. Die Ergebnisse hat er beim 17. Internationalen Kongress der International Society of Neuroimmunology 2025 in Chiba, Japan, vorgestellt.
„Brilliante Forschende“ getroffen
„Ich habe mich auf der Konferenz sehr über das Interesse an meiner Forschung gefreut“, sagt Navarro. Neben den vielen herausragenden Vorträgen seien der wissenschaftliche Austausch und die Vernetzungsmöglichkeiten mit „brillianten Forschenden“ sehr stimulierend für seine eigene Forschung gewesen. „Dabei sind einige Ideen entstanden, die ich nun, zurück im Labor, gerne in die Praxis umsetzen oder zumindest ausprobieren möchte.“
Mehr erfahren: Multiple Sklerose

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