Wie erkennt man eine Demenz, behandelt sie am besten und beugt ihr vor? Dazu gibt es umfangreiche medizinische Empfehlungen. Diese wurden jetzt mit der Patienten-Leitlinie „Demenz“ in eine allgemeinverständliche Form übersetzt.

Wenn eine Demenz diagnostiziert wurde, stehen Betroffene vor zahlreichen medizinischen Entscheidungen. In der neuen Leitlinie finden sich Antworten auf die wichtigsten Fragen:

  • Wann sollen welche Untersuchungen durchgeführt werden?
  • Ist eine medikamentöse Behandlung sinnvoll und wenn ja, welche?
  • Welche anderen Maßnahmen sind noch hilfreich, um den Verlauf zu verlangsamen oder um präventiv tätig zu sein?

Im weiteren Krankheitsverlauf können Entscheidungen über den Wechsel oder das Beenden einer Behandlung notwendig werden. Welche Besonderheiten sind zu beachten, zum Beispiel im hohen Lebensalter oder am Lebensende? Und zu guter Letzt, dürfen Menschen mit Demenz noch Auto fahren und welche Entscheidungen dürfen sie noch selbst treffen?

Gut informiert entscheiden

Die Patienten-Leitlinie gibt Empfehlungen zur Erkennung, Behandlung und Vorbeugung von Demenz und der Vorstufe „leichte kognitive Störung“. Die Leitlinie soll Erkrankten und Angehörigen helfen, einen bestmöglichen Umgang mit der Erkrankung zu finden und gemeinsam mit behandelnden Personen gute Entscheidungen zu treffen.

Die Empfehlungen beruhen auf der aktuellen Behandlungsleitlinie „Demenzen“ für FachleuteÖffnet in neuem Tab. Das Übertragen in eine Patienten-Leitlinie wurde finanziert durch die:

  • Deutsche Hirnstiftung
  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)