Bei der Versorgung von Menschen mit neurologisch bedingten Sehstörungen gibt es Hürden. Erkenntnisse dazu hat der junge Forscher Murat Delikaya beim ECTRIMS-Kongress in Kopenhagen präsentiert – mit finanzieller Hilfe der Hirnstiftung.

Die Sehstörungen treten häufig bei neurologischen Erkrankungen auf, die wie Multiple Sklerose mit dem Immunsystem zusammenhängen. Sie beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen erheblich.

Aber trotz der zum Teil langen Beschwerdedauer sei „eine effektive Behandlung aktuell nur unzureichend und in der Forschung unterrepräsentiert“, sagt Murat Delikaya. Er ist an der Berliner Charité als Assistenzarzt in der Neurologie tätig.

Delikaya möchte Versorgung für Betroffene verbessern

Für seine Doktorarbeit hat der Berliner Wissenschaftler sich damit beschäftigt, wie sich die Versorgungsbedingungen in spezialisierten Einrichtungen verbessern lassen. Sein Ziel ist zudem, das Bewusstsein für diese Problematik in der Fachwelt und der Öffentlichkeit schärfen.

„Der Kongress bietet eine hervorragende Plattform, um meine Forschung einem breiten Fachpublikum vorzustellen und mich mit führenden Experten auf diesem Gebiet auszutauschen“, sagt Delikaya. Der ECTRIMS-Kongress ist für Multiple Sklerose der größte in Europa.

Mehr erfahren: Multiple Sklerose

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