Alois Ames ist im Alter von 86 Jahren nach 18 Monaten im Wachkoma verstorben. Er hinterlässt seine Schwester Maria. Diese entschied sich, die Deutsche Hirnstiftung mit einer Kondolenzspende in Höhe von 5.500 Euro zu bedenken. 

Alois Ames hatte eine Patientenverfügung. Als jedoch ein Notfall eintrat, war sie in der Eile nicht zur Hand. So wurde er, obwohl in seiner Verfügung Gegenteiliges festgehalten war, zunächst künstlich ernährt. Patrick Marx, ein langjähriger Freund und Wegbereiter, setze sich dafür ein, dass die Patientenverfügung später Beachtung fand – damit Alois in Würde sterben konnte.

Persönliche Scheckübergabe

Jetzt nahmen sich Patrick Marx und seine Frau Heidi Zeit, den Spendenscheck persönlich in der Geschäftsstelle der Hirnstiftung in Berlin zu überreichen. Bei diesem Treffen sprachen sie viel über das Leben von Alois und Maria und wie seine Schwester die belastende Situation mit Alois im Wachkoma erlebt hat. 

Wir danken herzlich!

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Maria Ames sowie Patrick und Heidi Marx bedanken. Eine Spende wie diese hilft der Deutschen Hirnstiftung dabei, ihre Projekte und ihre Aufklärungsarbeit unabhängig fortzuführen. „Ich bin froh, dass die Spende in guten Händen ist“, sagte Patrick Marx bei der Scheckübergabe.

Nicht immer begegnen wir Angehörigen oder Freunden, die Kondolenzspenden initiieren – und noch seltener entsteht daraus dieser wertvolle persönliche Austausch. Das Schicksal von Alois Ames zeigt umso mehr zeigt, wie wichtig es ist, dass Patientenverfügungen im Ernstfall schnell zugänglich und umsetzbar sind.

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