20.10.2022

Hilfe bei Migräne, Spannungs- und Clusterkopfschmerz

In Deutschland leiden etwa 54 Millionen Menschen an Kopfschmerzen. Die Symptome reichen von gelegentlichen Spannungskopfschmerzen über häufige Migräne bis hin zu chronischem Clusterkopfschmerz. Wir geben Tipps, wie man am besten damit umgeht.

Der Artikel im Überblick:

Kopfschmerzen sind kein Schicksal

Kopfschmerzen hat fast jeder Mensch im Laufe des Lebens. Aber was ist, wenn sie regelmäßig auftreten oder besonders stark sind? Dann gilt es herauszufinden, welchen Kopfschmerz man hat und eine genau abgestimmte Behandlung zu beginnen. Die Beschwerden sind kein Schicksal: Für jede Kopfschmerzart gibt es wirksame Therapien und viel, das Betroffene selbst tun können.

Medikamente gegen Kopfschmerzen und Migräne nutzen

Viele Menschen vermeiden Medikamente, um den Körper möglichst wenig zu belasten. Manchmal ist ein gut wirksames und verträgliches Kopfschmerzmedikament aber das kleinere Übel. Medikamente sollte man einnehmen, wenn der Kopfschmerz einen belastet und den Alltag einschränkt. Ein frühzeitig eingenommenes, gut wirksames Kopfschmerzmedikament erspart so oft tagelanges Leiden. Und wenn der Kopfschmerz frühzeitig unterbunden werden kann, braucht man am nächsten und übernächsten Tag keine Tabletten zu nehmen.

Rechtzeitig ärztlichen Rat suchen

Schmerzmittel sollte man allerdings nicht zu lange einzunehmen. Paradoxerweise können diese sonst die Schmerzen noch verstärken. Die Grenze sind 10 Tage im Monat. Häufiger sollten Kopfschmerzmittel nicht eingenommen werden. Bei häufigen und starken Schmerzen hilft ärztlicher Rat, um andere Wege der Behandlung zu suchen und nach Möglichkeiten der Vorsorge zu schauen. Dies kann je nach Kopfschmerzart durch einen anderen Lebensstil oder auch Medikamente geschehen.

Spannungskopfschmerz

So erkennen Sie Spannungskopfschmerz

Für den Kopfschmerz vom Spannungstyp sind dumpfe, drückende Schmerzen typisch. Sie betreffen oft den gesamten Kopf und legen sich wie ein Ring um den Schädel. Die Ursache von Spannungskopfschmerzen ist unbekannt. Verspannte Muskeln sind es meist nicht, anders als der Name nahelegt.

Tipps zum Umgang mit Spannungskopfschmerz

  • Vielfach gehen Spannungskopfschmerzen allein weg. Hilfreich sind ausreichende Arbeitspausen, regelmäßige Mahlzeiten und ausreichend Trinken. Kurzfristig können rezeptfreie Schmerzmittel helfen.
  • In der Akuttherapie des zeitweise auftretenden Spannungskopfschmerzes wirken zum Beispiel nachweislich die bekannten frei verkäuflichen Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen, Naproxen, Metamizol.
  • Treten die Schmerzen häufiger auf, schauen Sie, woran es liegen könnte. Bei mangelnder Bewegung kann leichter Ausdauersport hilfreich sein. Auch Übungen zur Entspannung helfen, wie zum Beispiel Progressive Muskelentspannung, Meditation oder Yoga.
  • Schlafe ich erholsam? Muss wirklich alles immer perfekt sein? Habe ich ausreichend Zeit für mich selbst? Die Antworten darauf geben weitere Hinweise, um Kopfschmerzen zu reduzieren.
  • Häufigen Schmerzen lässt sich am besten mit einer multimodalen Kopfschmerztherapie und mit speziellen Medikamenten vorbeugen.
  • Bei chronischen Beschwerden empfiehlt sich zudem eine Verhaltenstherapie. Chronisch nennt man Spannungskopfschmerzen, die an mehr als 15 Tagen im Monat über einem Zeitraum von mehr als drei Monaten auftreten oder an mindestens 180 Tagen jährlich über mehrere Stunden.

Wichtig zu beachten bei Spannungskopfschmerz

Wer zum ersten Mal im Leben Kopfschmerzen hat, sollte zeitnah zum Arzt gehen. Das gilt besonders, wenn man sehr starke Beschwerden hat oder bekannte Schmerzen sich verändern oder verstärken. Ein dringendes Warnsignal sind neurologische Symptome, wie Bewusstlosigkeit, Lähmung, Seh- oder Sprachstörung.

Kopfschmerzen bei Corona

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion können tägliche, andauernde Kopfschmerzen auftreten. Bei vielen Betroffenen halten diese Schmerzen nach der Akuterkrankung oft über Monate an. Die mittlere Dauer betrug in einer multizentrischen Studie [1] mit 905 Betroffenen etwa zwei Wochen, aber bei 16 Prozent der Erkrankten bestanden auch neun Monate später noch Kopfschmerzen.

Die Schmerzen sind typischerweise beidseitig dumpf-drückend, also ähnlich wie Spannungskopfschmerzen. Bei einem Teil der Betroffenen sind sie von einer Geräusch- oder Lichtempfindlichkeit oder Übelkeit und Erbrechen begleitet, was man sonst nur von der Migräne kennt. Mehr zum Thema Kopfschmerzen bei Corona.

Migräne

Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Laut Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft leiden rund zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung an Migräne. Das sind in Deutschland bis zu 10 Millionen Menschen. Im Erwachsenenalter sind Frauen etwa dreimal häufiger betroffen als Männer [1]. Auch Kinder können Migräne haben.

Beispiel einer Betroffenen

Melanie M. leidet seit ihrer Jugend an Migräne. Erst selten, später immer häufiger. Die 45-Jährige hat dann starke, einseitige Kopfschmerzen, ist lichtempfindlich und ihr ist übel. Bei den ersten Anzeichen versucht sie an die frische Luft zu gehen, trinkt etwas und nimmt eine Schmerztablette. Meist werden die Beschwerden aber so stark, dass sie nach Hause in ein dunkles ruhiges Zimmer muss – mitunter tagelang, bis die Migräne sich wieder gelegt hat.

Migräne: Wirksame Medikamente zu selten genutzt

Der Leidensdruck ist für Migräne-Betroffene teilweise massiv. Meist behandeln Betroffene sich selbst mit rezeptfreien Präparaten. Die sind bei stärkerer Migräne wenig wirksam. Gerade mal 40 Prozent suchen überhaupt ärztliche Hilfe [2]. Nur etwa sieben Prozent der Betroffenen erhalten so wirksame, migränespezifische Medikamente [3].

So erkennen Sie Migräne

Charakteristisch sind halbseitige Kopfschmerzen mit Übelkeit, eventuell Erbrechen sowie Überempfindlichkeit gegen Lärm und Licht. Migräne-Betroffene möchten am liebsten schlafen und Aktivitäten verstärken Migräne eher. Etwa 20 Prozent der Betroffenen haben zusätzlich eine sogenannte Aura, die meist in Form von Sehstörungen den Kopfschmerzen vorausgeht.

Migräne ist kein Schicksal

Oft ist Migräne-Anfälligkeit genetisch bedingt. Erste Attacken können schon im Kindesalter auftreten. Haben Eltern oder Großeltern auch Migräne, wird das in der Familie oft nicht als Erkrankung verstanden. Häufig denken Betroffenen, da könne man sowieso nichts machen, die Schmerzen seien halt normal. Viele suchen dann gar nicht erst nach ärztlichem Rat.

Tipps zum Umgang mit Migräne

  • Betroffene sollten auf jeden Fall zum Arzt gehen. Denn es gibt heute sehr gute migränespezifische Medikamente – und man kann Anfällen sogar vorbeugen.
  • Wenn frei verkäufliche Schmerzmittel nicht ausreichend helfen, gibt es migränespezifische Medikamente. Sie wirken bei den allermeisten Betroffenen sehr gut und sind gut verträglich.
  • Hat man häufig Migräne und wird dadurch die Lebensqualität beeinträchtigt, kann die Kopfschmerzhäufigkeit mit vorbeugenden Medikamenten reduziert werden. Sie können bereits ab drei Migräne-Tagen im Monat sinnvoll sein. Die häufigsten sind Betablocker oder Substanzen, die auch zur Behandlung von Epilepsie oder Depressionen eingesetzt werden.
  • Als sichere Alternative in der Vorbeugung hat sich zudem die Gruppe der sogenannten CGRP-Antikörper etabliert.

Migränespezifische Medikamente bei Schmerz-Attacken

Es gibt zahlreiche Wirkstoffe und Zubereitungen für eine individuelle Migränetherapie. Zunächst braucht es ein Medikament für die akute Kopfschmerzattacke. Bei der Migräne haben sich dafür die genannten Triptane bewährt. Sie wirken bei den allermeisten Betroffenen sehr gut und sind gut verträglich.

Triptane

Triptane sind eine Gruppe von verschiedenen Wirkstoffen. Neben Tabletten gibt es sie als Nasensprays oder selbst anwendbare Spritzen, die das Medikament direkt unter die Haut spritzen. Das kann besonders sehr hilfreich sein bei starker Übelkeit und Erbrechen, was bei Migräneanfällen häufig vorkommt.

Wenn das erste verschriebene Mittel nicht wirkt, sollte man weitere versuchen – bis man das richtige für sich gefunden hat. Nicht jeder Mensch spricht auf jedes Präparat an. Ein Wechsel lohnt sich deshalb.

Die verschiedenen Triptane und Verabreichungen unterscheiden sich auch darin, wie schnell und wie lange sie wirken. Schnell wirken zum Beispiel Eletriptan-Tabletten, Zomitriptan-Nasenspray oder Sumatriptan-Spritzen. Mittelschnell, dafür länger wirken Sumatriptan, Zolmitriptan und Almotriptan als Tabletten. Noch länger zum Beispiel Naratriptan oder Frovatriptan.

Migränespezifische Medikamente zum Vorbeugen

Hat man weiterhin Migräne, helfen vorbeugende Medikamente. Die häufigsten Mittel sind Betablocker (Propranolol, Metoprolol,), der Calciumblocker Flunarizin oder Substanzen, die auch zur Behandlung von Epilepsie oder Depressionen eingesetzt werden (Topiramat, Valproinsäure oder Amitriptylin). Valproinsäure wird bei Frauen nicht mehr angewandt. Bei chronischer Migräne ist zusätzlich Botox (OnabotulinumtoxinA) wirksam.

CGRP-Antikörper gegen Migräne

Neben diesen bewährten Wirkstoffen haben sich zur Migräne-Vorbeugung die sogenannten CGRP-Antikörper bewährt. Sie hemmen bestimmte Botenstoffe zwischen Nervenzellen, die am Entstehen der Anfälle beteiligt sind. Oft verringern die CGRP-Antikörper die Zahl der Migränetage bei Betroffenen deutlich.

Man kann mit den Antikörpern hochpräzise die Therapie an die gewünschte Stelle im Körper lenken. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Medikamenten, die oft im gesamten Körper wirken. Denn durch diese ungezielte Beeinflussung zahlreicher organischer Vorgänge können sich auch unerwünschte Wirkungen zeigen.

Da es sich um neue Medikamente handelt, liegen bisher keine Daten zu Langzeitwirkungen vor.

Welche Migräne-Antikörper gibt es?

In Europa sind bisher vier Migräne-Antikörper zugelassen worden (Stand September 2022). Diese sind in alphabetischer Reihenfolge: Eptinezumab (Vyepti), Erenumab (Aimovig), Fremanezumab (Ajovy) und Galcanezumab (Emgality).

Während der erste Antikörper als Infusion über die Vene verabreicht werden muss, können die anderen drei vom Patienten mit einem Fertig-Pen selbst unter die Haut gespritzt werden. Der Vorteil der Gabe über die Vene könnte ein rascherer Wirkeintritt sein.

Was bewirken Migräne-Antikörper?

Im Schnitt verringern die Antikörper die Migränetage pro Monat bei episodischer Migräne um rund 3 bis 5 Tage. Das bedeutet bei einem Menschen mit 10 Migränetagen pro Monat eine Verringerung auf 5-7 Tage. Das klingt zunächst nicht viel, bewirkt aber einen relevanten Anstieg der Lebensqualität von Betroffenen. Es ist ein großer Unterschied, ob ein Tag mehr gearbeitet, sich um die Familie gekümmert oder Sport getrieben werden kann statt in einem dunklen ruhigen Zimmer zu liegen und zu schlafen.

Welche Nebenwirkungen haben die Antikörper?

Nebenwirkungen können auftreten, sie sind jedoch selten. Die Antikörper werden einmal alle 4 Wochen gespritzt. Nach etwa 8 Wochen muss man prüfen, ob das Mittel individuell wirkt und verträglich ist. Andernfalls muss es gewechselt werden.

Ohne Medikamente Migräne vorbeugen

In vielen Familien wird eine genetische Neigung zu Migräne über die Generationen vererbt. Die Erkrankung benötigt aber weitere, noch unbekannte Faktoren zum Ausbruch. Viele Betroffene machen gute Erfahrungen damit, Auslöser für Anfälle auszuschalten. Das können Stress, Schlafstörungen/-mangel, Hormonveränderungen, auch extreme Sinneswahrnehmungen oder bestimmte Nahrungsmittel inklusive alkoholischer Getränke sein. Hilfreich kann es daher sein, ein Tagebuch darüber zu führen, was im Vorfeld von Migräne-Anfällen an Auslösern aufgetreten ist, und diese zukünftig zu vermeiden.

Hierauf sollten Betroffene achten:

  • einen guten Umgang mit Stress und genügend Freiräume im Beruf als auch privat
  • Phasen bewusster Entspannung, etwa mithilfe von Progressiver Muskelentspannung, Meditation oder Yoga
  • ausreichend Bewegung, am besten als moderater Ausdauersport von mindestens 30 Minuten an drei Tagen pro Woche – man soll ins Schwitzen kommen. Regelmäßiger Ausdauersport kann die Häufigkeit und Schwere von Migräneattacken spürbar lindern.
  • genügend Schlaf und Flüssigkeit sowie regelmäßige Schlaf- und Essenszeiten
  • das Vermeiden von bestimmten Nahrungsmitteln und Alkohol als Migräneauslöser, wenn man sie als solche identifiziert hat. Eine drastische Nahrungsumstellung ist nicht notwendig.

Mehr zu Migräne erfahren Sie hier.

Clusterkopfschmerz

So erkennen Sie Clusterkopfschmerz

Menschen mit Clusterkopfschmerz haben während einer Attacke sehr heftige Schmerzen in der Augen- und Schläfengegend einer Gesichtshälfte. Die Schmerzen werden von Betroffenen oft sehr plastisch beschrieben: „Wie ein glühender Nagel durch das Auge“, „Als würde das Auge platzen“. Die Schmerzen sind unerträglich und zwingen zum Herumwandern. Begleitende Symptome sind ein gerötetes und tränendes Auge, eine verstopfte Nase, ein geschwollenes Augenlid und vermehrtes Schwitzen der betroffenen Gesichtshälfte. Diese Erkrankung trifft besonders Männer.

Attacken dauern nur Minuten bis wenige Stunden, sind aber sehr schmerzhaft. Der Clusterkopfschmerz tritt meist gehäuft in Phasen auf mit nahezu täglichen, oft mehrfachen Attacken über Wochen bis Monate. Diese Häufung, auf Englisch „Cluster“, war für diese Kopfschmerzen namensgebend.

Tipps zum Umgang mit Clusterkopfschmerz

  • Clusterkopfschmerz ist in vielen Fällen sehr gut durch eine spezielle Therapie in den Griff zu bekommen. Frei verkäufliche Schmerzmittel helfen hier nicht.
  • Entscheidend ist eine frühzeitige Diagnose, fragen Sie aktiv nach Clusterkopfschmerz, wenn ihre Symptome zur Beschreibung passen.
  • Um Attacken zu behandeln, wird meist Sauerstoff eingesetzt, den man über eine Maske einatmet. Das beendet bei etwa 70 Prozent der Betroffenen den Anfall. Man kann den Sauerstoff auch selbst zuhause anwenden. Das muss nur ärztlich verordnet werden. Daneben wirken Migräne-Medikamente als Nasenspray oder Spritze.
  • Für die Zeiten zwischen den Attacken gibt es Medikamente, die vorbeugen und idealerweise die Cluster-Serie beenden.

Hier erfahren Sie mehr zu Clusterkopfschmerz.

Beugen Sie Clusterkopfschmerz vor

Wie bei der Migräne haben Betroffene beim Clusterkopfschmerz vieles mit in der Hand. Während einer aktiven Phase der Krankheit kann es ratsam sein, auf folgendes zu verzichten:

  • Rauchen und Alkohol
  • gefäßerweiternde Substanzen
  • Aufenthalt in großen Höhen

Mit Schmerzmitteln gut haushalten

Wenn Sie freiverkäufliche Kopfschmerztabletten oder spezielle Migräne-Mittel regelmäßig über eine längere Zeit einnehmen, kann ihre Wirkung ins Gegenteil umschlagen. Sie verstärken dann die Beschwerden und können sogar selbst Kopfschmerzen auslösen.

Die Attacken werden dabei immer länger und man muss immer mehr Medikamente nehmen. Um diesem Effekt vorzubeugen, liegt die Höchstgrenze von Kopfschmerz- und Migränemedikamenten bei 10 Tagen pro Monat und drei Tagen hintereinander. Schmerzmittel, die man wegen anderer Schmerzen einnimmt, zählen bei der Berechnung nicht dazu.

Der vorsichtige, überlegte Einsatz von Schmerzmitteln zahlt sich langfristig aus. An Tagen mit geringerer Schmerzintensität können vielleicht Entspannungsübungen oder ein Spaziergang an der frischen Luft schon helfen. Auch der gezielte Einsatz der Schmerzmedikamente für die jeweiligen Kopfschmerzen ist wichtig. Dazu muss man lernen, verschiedene vorhandene Kopfschmerzen zu unterscheiden. Man sollte in jedem Fall versuchen, nicht in den Teufelskreis des Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes zu geraten.

Extratipp: Kopfschmerz-Tagebuch

Wie schlimm sind die Schmerzen bei mir tatsächlich und wann treten sie auf? Schreiben Sie sich regelmäßig in einer Art Tagebuch auf, was vor einer Kopfschmerz- oder Migräne-Attacke geschehen ist. Was haben Sie gegessen, getrunken oder unternommen? Haben Sie Medikamente eingenommen? Hatten Sie Stress? So lässt sich mit der Zeit rausfinden, ob es einen Zusammenhang gibt. Am besten notieren Sie auch, wie schwer und lang ein Anfall war. Ergänzend zu anderen Maßnahmen können Sie dann gezielt vermeiden, was bei Ihnen Schmerzen auslöst. Eine moderne Variante des Schmerz-Tagebuchs sind Handy-Apps, die Sie immer dabeihaben. Diese können auch hilfreiche Tipps geben und Sie warnen, wenn Sie zu oft Medikamente einnehmen.

Quellen:


Haben Sie neurologische Fragen? Die Deutsche Hirnstiftung berät Betroffene und Interessierte kostenfrei online. Mitglieder erhalten zudem Unterstützung per Telefon und Video, zu rechtlichen Themen und bei der Krankheitsbewältigung. Mehr dazu erfahren Sie hier oder am Telefon 030 531 437 936 (Mo-Fr, 10-14 Uhr).

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 Titelbild: iStock.com / LaylaBird

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